Buszelte – Ein Raum zum Leben
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Verschiedene Varianten
Buszelte gibt es in verschiedenen Varianten. Die Gemeinsamkeit aller Modelle ist, dass sie am Ausgang des Fahrzeuges angebracht und daher ein zusätzlicher Raum sind. Die Größe der Zelte variiert sehr stark und sollte daher auf den konkreten Zweck aufgelegt sein.
Viele Hersteller sind dazu übergegangen die Zelte auf den Fahrzeugtyp abzustimmen. Das hat den Vorteil, dass die Überdachung passgenaue Übergänge zum Bus oder Wohnwagen bietet. Oftmals kann das Zelt mit dem Fahrzeug verbunden werden, wodurch eine optimale Abdichtung erfolgt.
Als Material finden sich verschiedene Stoffe. Standard in Bezug auf die Außenhaut ist Polyester. Das Material hält vielen Witterungsbedingungen stand und ist leicht zu verarbeiten. In den wenigsten Fällen enthält die Außenhaut eine Mischung aus Polyester und einer weiteren Kunstfaser oder Baumwolle. Darauf sollte allerdings verzichtet werden, da Polyester einen hohen und idealen Standard bietet. Das Gestänge kann ebenfalls aus verschiedenen Materialien bestehen. Üblich Fiberglasstäbe, die mit einem weiteren Material ummantelt werden, sodass sie sowohl biegsam als auch stabil sind.
Worauf ist zu achten?
Für jeden Fahrzeugtyp gibt es Buszelte in verschiedenen Größen. Wichtig ist vor dem Kauf zu wissen, welche Größe genau benötigt wird. Braucht der Camper nur ein Zelt zum Umziehen, dann reicht eine kleine Variante. Will er zusätzlichen Wohnraum, dann sollte er ein Zelt in Zimmergröße wählen. Das Außenmaterial sollte geschützt werden. Deshalb sollte das Polyester mit PU-Beschichtung aufwarten können. Einfache Glasfaserstäbe sollte der Camper meiden. Glasfaser ist brüchig und ist daher schnell defekt. Ein zweiter Werkstoff sollte daher um die Glasfaser gezogen sein. Ideal ist Kohlefaser, wobei das Material nur sehr selten eingesetzt wird. Ebenfalls sollte das Zelt für das Fahrzeug angefertigt worden sein. Hierdurch wird gewährleistet, dass bei Sturm kein Wind durch die Ritzen kommt und damit Probleme verursacht.
Der Stoff des Zeltes muss atmungsaktiv sein. Dadurch wird ein gutes Raumklima aufrecht erhalten. Gerade bei Windstille in den Sommermonaten lohnt sich dieser Umstand. Aber auch bei Regen wirkt sich diese Eigenschaft positiv aus. Das Zelt sollte so gearbeitet sein, dass der Platz zwischen Unterboden des Fahrzeuges und dem Boden bedeckt wird. Gerade wenn Wind vorhanden ist, kann es ansonsten schnell zugig werden. Die Außenwände sollten variabel auf und abgebaut werden können, sodass der Camper wahlweise im freien oder im Raum sitzen kann.
Wichtig ist auch das Gewicht des Zeltes. Je niedriger das Gewicht, desto weniger Benzin wird verbraucht. Zusammengefaltet sollte der Unterschlupf nur wenig Platz verbrauchen.

