Campen: Warum Zelte immer Konjunktur haben
Für viele Menschen ist der jährliche Sommerurlaub auf jeden Fall mit dem Bezug eines Hotels verbunden. Diese Leuten erfreuen sich vor allem der Gemütlichkeit, der Erholung und den hotelinternen Gegebenheiten, wie zum Beispiel Restaurants, Schwimmbäder oder anderen Exklusiv Angeboten. Doch es gibt auch eine große Anzahl an Urlaubern, die gerne auf diesen Luxus verzichten. Das so genannte Campen hat sich in den letzten Jahren unter fast allen Völkergruppen weit verbreitet. Die wohl am meisten, an frischer Luft und unter freien Himmel übernachtende, Landesmänner sind die Holländer. Doch auch in Deutschland ist das Campen sehr beliebt. Dabei gibt es zwei grundlegend verschiedene Varianten: Das Campen im Zelt oder das Campen in einem eigenen Wohnwagen. Letzteres bietet natürlich einige Vorzüge, die dem Camper im Zelt verborgen bleiben. So muss dieser leider auf Stromanschluss, Frischwasser und der Garantie auf trockenen Boden verzichten.
Unter den Fans des Campings gehen die Meinungen über das „echte“ Camping auseinander. Die einen bevorzugen das traditionelle Übernachten im Zelt. Nur so sei man der Natur wirklich nahe und nur das Zelten verliehe dem Abenteuerlustigen das Gefühl von Unabhängigkeit und Freiheit. Camper, die den Wohnwagen bevorzugen, berufen sich vor allem auf die Möglichkeit der individuellen Reiserouten und des größeren Wohnraums. Egal, ob man sich für das Campen im Wohnwagen oder im Zelt entschließt, das Campen an sich ist schon ein besonderes Erlebnis.
Als Camper hat man die Wahl, ob man sich für das Campen in völliger Wildnis entscheidet, oder ob man den Urlaub lieber mit anderen Gleichgesinnten auf einem Campingplatz verbringt. Beides hat natürlich seine Vor- und Nachteile. In völliger Wildnis ist der Abenteurer ganz auf sich allein gestellt, in Notfällen oder bei kleineren Pannen kann er aber nur schwer auf Hilfe zählen. Der Campingplatz bietet einerseits die Gesellschaft anderer Urlauber, doch regelmäßige nächtliche Unruhen können dem Camper auch schnell seinen Schlaf kosten.
Für den Gelegenheitscamper, oder auch für Kinder, die gerne mal etwas Abenteuerliches unternehmen möchten und aus den üblichen 4 Wänden herauskommen wollen, bietet sich zudem noch die Möglichkeit an, im eigenen Garten zu Campen.
Fazit: Das Zelten kann schon enormen Spaß machen. So wird in so manchem Camper die pure Abenteuerlust entfesselt, wenn er sich zum Beispiel das eigene Essen auf einem Gaskocher, oder noch besser über dem offenen Feuer, zubereitet. Das Zelten ist jedoch nichts für allzu Pflegebewusste und besonders auf Hygiene und Sauberkeit achtende Menschen. Durch nächtliche Besuche diverser Tierchen kann das Campen im Zelt schnell zum Alptraum werden. Doch wer den Urlaub im eigenen Zelt verbringt, kann immerhin enorm viel Geld in der Haushaltskasse sparen. Und nächstes Jahr kann es dann ja wieder das 5 Sterne Luxus Hotel an der Südsee sein.
