Oregano
Oregano Origanum vulgare
Familie Lippenblütler
Herkunft
Die Pflanze stammt aus dem Mittelmeerraum, wovon sie sich aber rasch über ganz Europa und Asien ausbreitete. Oregano findet man hauptsächlich in warmen, trockenen Gebieten.
Oregano ist ein Verwandter des Majoran und wird auch als wilder Majoran bezeichnet.
Verwendete Pflanzenteile
Oregano wächst als buschiges, blattreiches Kraut. Die Blätter haben eine eiförmige, zugespitzte Form und sind leicht behaart. Die oberirdischen Pflanzenteile werden zur Blütezeit abgeschnitten, getrocknet und gerebelt.
Oregano kommt selten gemahlen in den Handel.
Verwendung
Wir verbinden Oregano hauptsächlich mit der italienischen Küche wovon er nicht wegzudenken ist.
Obwohl Oregano auch in unseren Breiten wächst, steht er hier ganz im Schatten des Majorans. Ein Grund dafür ist, dass erst die südliche Sonne das volle Aroma des Oreganos entwickelt.
Mit Oregano würzt man:
- Pizzen
- Tomatengerichte
- Tomatensaucen
- Nudelsaucen
- Auberginen- Zucchini- und Paprikagemüse
- Kartoffelsuppen
- Schmorfleisch
- Chili con Carne
- Muscheln
- Salate
- Wurst
Geschmack
Frische Oreganoblätter haben einen leicht an Majoran erinnernden Duft. Die Blätter schmecken scharf würzig und leicht bitter. Beim Würzen mit Oregano sollte man vorsichtig sein, da die Blätter sehr aromatisch sind und erst nach 20 Minuten ihr volles Aroma entfalten.
Ernährungsphysiologische Wirkung und Dosierung
Die ätherischen Öle des Oregano wirken gegen Bakterien, Pilze und Viren und sind entzündungshemmend.
Folglich werden sie bei Bronchitis, Erkältung und Grippe verwendet.
Auf Grund der krampflösenden Eigenschaften der ätherischen Öle wird Oregano bei Koliken und Verdauungsstörungen empfohlen.
Außerdem wird Oregano, als Kraut oder verdünntes Öl, bei verstopfter Nase, bei Wunden und Hautjucken sowie in der Aromatherapie angewendet.
Oregano sollte um wirken zu können täglich mit 4 - 6g zugeführt werden.
Rezeptempfehlung - Antipasti mit Zucchini, Auberginen, Schinken und Salami
Antipasti kann als Vorspeise gereicht werden, oder als Snack zu einem Glas Wein.
Zutaten
2 mittelgroße Zucchini, 1 Aubergine, 2-3 Knoblauchzehen, 6 El Olivenöl, 2 Tl getrocknetes Oregano, 2 El Zitronensaft, 20g Pinienkerne, 90g Pecorinokäse am Stück, 90g italienische Salami in dünnen Scheiben, 90g Serrano Schinken dünn geschnitten, 1 Chiabatta, Salz, Pfeffer
Zubereitung
- Aubergine und Zucchini waschen, Stielansatz entfernen und das Gemüse längs in ca. 5 mm dicke Scheiben schneiden. Die Scheiben mit Salz bestreuen, ca. 20 Min. stehen lassen (bis sich Wasser gebildet hat) und anschließend mit Küchenkrepp abtupfen.
- Knoblauch abziehen und grob hacken.
- Backblech mit 2 El Olivenöl bestreichen und den Knoblauch sowie Oregano daraufstreuen. Die Auberginen- und Zucchinischeiben nebeneinander auf das Blech legen und mit 2 El Olivenöl beträufeln. Im 220 Grad heißen Ofen ca. 15-20 Min. garen.
- Pinienkerne in einer Pfanne trocken anrösten, bis sie anfangen leicht zu duften
- Das restliche Olivenöl mit dem Zitronensaft, etwas Salz und Pfeffer zu einem Dressing verrühren.
- Den Pecorinokäse in grobe Späne hobeln.
- Auberginen-, Zucchinischeiben einer Platte anrichten und mit dem Dressing beträufeln. Salami, Schinken und Pecorino ebenfalls anrichten. Pinienkerne auf dem Gemüse verteilen. Baguette dazureichen.


