Wie kann man sich am besten das Rauchen abgewöhnen?

Kaum ein langjähriger Raucher hatte nicht schon einmal den Wunsch sich dieses Laster abzugewöhnen. Dabei handelt es sich gar nicht um ein harmloses Laster, sondern um eine echte Sucht. Umso schwerer ist es davon loszukommen. Was gibt es für Möglichkeiten und wie erfolgreich sind sie?

Nikotinpflaster und Nikotinkaugummi

Sowohl Pflaster als auch Kaugummi enthalten Nikotin in unterschiedlicher Dosierung. Sie führen dem Körper kontrolliert eine geringe Menge Nikotin zu, um den Blutspiegel gerade hoch genug zu halten, dass keine Entzugserscheinungen auftreten. Nach einem gewissen Zeitraum, meist ein bis vier Wochen, wird die Dosierung reduziert. Diese Methode ist durchaus hilfreich, jedoch nicht ganz günstig. Erschwerend daran ist, dass es bei den Pflastern zu Hautreizungen kommen kann und der Geschmack der Kaugummis meist als unangenehm empfunden wird.

Akupunktur

Bei der Akupunktur werden die Nadeln gezielt in die Suchtpunkte am Ohr gesetzt und dadurch das Rauchverlangen unterdrückt. In der Regel wirkt dieses Verfahren bereits nach der zweiten Behandlung. Doch ist bei dieser Methode eine gewisse Willensstärke erforderlich, da ein langjähriger Raucher oft nicht nur aus Verlangen, sondern auch aus Gewohnheit zur Zigarette greift. Und diese Gewohnheiten - besonders in bestimmten Situationen wie Geselligkeit oder Stress - müssen kontrolliert werden, sonst bleibt der dauerhafte Erfolg aus.

Yoga
Verschiedene Yogaübungen werden in Kursen angeboten, die das Nichtrauchen erleichtern sollen. Jedoch sind die meisten Yogaübungen schwer zu erlernen und erfordern hohe Konzentration. Der entspannende und gesundheitsfördernde Wert solcher Übungen ist unumstritten, fraglich ist aber, ob diese Übungen auch sinnvoll sind, wenn es darum geht, sich eine Sucht abzugewöhnen. Fehlen doch oft die Ruhe und die Zeit sich dem zu widmen, vor allem am Arbeitsplatz.

Kräuterzigaretten

Die der echten Zigarette nachempfundenen Kräuterzigaretten werden nur aus Pflanzenblättern und Kräutern hergestellt und schmecken daher nicht wie der Genuss einer normalen Zigarette. Sie enthalten kein Nikotin und befriedigen die Sucht nicht. Sie kommen der Gewohnheit des Rauchers nach, sind aber schwer erhältlich und teuer.

Elektro Zigarette

Die neueste Entwicklung stellt die Elektro Zigarette dar. Sie sieht aus wie eine Zigarette und sie kann auch wie eine solche geraucht werden. Sie verdampft lediglich mit oder ohne Nikotin getränkten Wasserdampf. Dadurch entstehen keine unangenehmen Gerüche und keine Verbrennungsstoffe. Auch ist die elektronische Zigarette nicht krebserregend und belästigt die Nichtraucher nicht. Sie kann sogar in Nichtraucherzonen, in Flugzeugen und in Zügen genossen werden. Betrieben wird diese elektronische Zigarette mit einem aufladbaren Akku und es gibt sie in vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen. Wer weiter rauchen möchte, kann sie mit Nikotin kaufen und wer aufhören möchte, nimmt sie ohne Nikotin. In der Anschaffung ist die Elektro Zigarette zwar nicht günstig, aber auf Dauer wesentlich billiger als richtiges Rauchen. Und noch besser ist sie zum Abgewöhnen.

 

Ersatzzigarette:

Das Rauchen setzt sich schon seit längerer Zeit bei Jugendlichen als Trend durch, seine Coolness zum Ausdruck zu bringen und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Für so ziemlich jeden Jugendlichen ein hohes Gut, denn wer will schon als Außenseiter am Rand stehen? Doch gerade jüngere Teenager betreiben oft einen großen Aufwand das Rauchen vor Eltern und Lehrern geheim zu halten. Ein Kaugummi muss stets griffbereit sein, um den unangenehmen Geruch aus dem Mund zu überdecken und jegliche Zigarettenpackungen müssen gut versteckt werden.
Aus diesem Trend heraus stellt sich aber eine ganz neue Art des Rauchens in den Vordergrund: Die sogenannten „Paipos“ sind Inhalationsstäbchen mit dem Erscheinungsbild einer Zigarette; enthalten jedoch keine gesundheitsschädlichen Giftstoffe wie Nikotin und dienen optimal als Ersatz eines gewöhnlichen Glimmstängels. Die Absichten eines jugendlichen Rauchers erfüllen die Paipos allemal, da es den Teens wohl mehr darum geht, etwas „Cooles“ in der Hand zu halten, daran zu ziehen und Teil einer Gruppe zu sein; der stinkende Qualm und die Geruchsbelästigung für Andere ist eher ein hinzunehmender Nebeneffekt. Im Gegensatz dazu ist eine Paipo geruchlos, produziert keinen Qualm und hinterlässt einen erfrischenden Geschmack im Mund, vergleichbar mit dem eines Kaugummis. Eine geschmackliche Vielfalt bieten die verschiedenen Sorten wie Spermint, Gapefruit und Eukalyptus/Vanille und sind leicht unter www.paipo.de zu ordern. Einen erheblichen Vorteil gegenüber einer Zigarette hat die Paipo, da sie wiederverschließbar ist und somit unter ständiger Benutzung ca. 24 Stunden gebraucht werden kann. Aufgrund dessen kann mit der Paipo, bei nur 2,-- Kosten pro Stück, gegenüber eines normalen Zigarettenkonsums, erheblich gespart werden, was bei zunehmender Verschuldung von Jugendlichen durchaus ein wichtiger Aspekt ist. Die Paipos sind also eine etwas andere Art von Zigaretten, die, insbesonders wegen ihrer Gesundheitlichen Vorteile, für Jugendliche, aber auch für jeden Anderen, empfehlenswert sind.