Rheuma
Der Begriff Rheuma kommt aus dem Griechischen und heißt so viel wie „reißender Schmerz“. Bis zu 400 verschiedene Erkrankungen werden im Allgemeinen unter diesem Begriff zusammengefasst. In erster Linie handelt es sich hier um Erkrankungen der Sehnen und Gelenke, welche nicht durch Einwirkungen von außen oder etwa durch tumoröse Geschehnisse hervorgerufen werden.
Rheuma kann überall auftreten, wo sich im Körper Bindegewebe befindet. Alle Teile des Körpers können somit von Rheuma betroffen sein. Sogar das Herz und die Augen, die Nieren, das Gehirn, der Darm, Gefäße oder auch die Nerven können erkranken. In diesem Falle sollte sich der Patient sofort in ärztliche Behandlung begeben, da unter Umständen Lebensgefahr besteht.
Heutzutage hat die Medizin die Erkrankung gut im Griff
Nicht nur Senioren, sondern auch Kinder können an Rheuma erkranken. Die Krankheit sollte frühzeitig erkannt werden, damit sie zügig behandelt werden kann, um Folgeschäden zu verhindern.
Bei rheumatischen Erkrankungen nimmt auch die Ernährung einen großen Stellenwert ein. Forscher der LMU München haben herausgefunden, dass die Ernährung, welche den Proteinbedarf durch Fisch deckt, sich positiver auf die Krankheitsform auswirkt, als überwiegend fleischhaltiges Essen. Fleisch sollte für erkrankte Personen daher höchstens 2 Mal pro Woche auf den Speiseplan kommen, wo hingegen Fisch häufiger verspeist werden kann. Wer keinen Fisch möchte, sollte sich die wertvolle Fettsäure, die der Fisch enthält, durch Kapseln zuführen. Auch die Zufuhr von ausreichend Kalzium wirkt sich positiv auf Rheumaerkrankte aus, da Patienten mit Rheuma auch an Knochenschwund leiden können.
Zum Schluss sei noch angemerkt, dass Vegetarier lt. Forschern, seltener an Rheuma erkranken.
