Osteoporose
Osteoporose (auch Knochenschwund genannt) ist die in Deutschland am häufigsten auftretende Knochenkrankheit. Es ist eine chronische Erkrankung, bei der die Knochenmasse abnimmt, was sich negativ auf die Knochenstruktur und die Knochenfunktion auswirkt. Das Skelett von Betroffenen wird porös, so dass das Risiko einen Knochenbruch zu erleiden steigt.
Bei Menschen mit Osteoporose stimmt das Verhältnis zwischen Knochenaufbau und Knochenabbau nicht mehr. Diese Personen verlieren mehr Knochenmasse als gesunde Menschen.
Wie bei anderen Erkrankungen auch spielt hier die richtige Ernährung eine große Rolle. Weiterhin sollten sich betroffene viel bewegen und Vitalstoffe zu sich nehmen.
Hier einige Vitalstoffe, die für die Knochengesundheit wichtig sind:
- Vitamin C
- Vitamin K
- Vitamin B6
- Vitamin D
- Magnesium
- Kalzium
Zu den wichtigsten Osteoporoseformen gehören: Die Osteoporose nach den Wechseljahren und die Altersosteoporose (etwa ab dem 70. Lebensjahr).
Ganz besonders Frauen sind nach den Wechseljahren von der Osteoporose betroffen. Es können aber auch Männer betroffen sein.
Die Osteoporose wird meist erst durch einen Arzt entdeckt, wenn es bereits zu einem Knochenbruch gekommen ist. Durch die Verabreichung von Medikamenten kann der Arzt den Knochenstoffwechsel beeinflussen und ein Voranschreiten der Osteoporose verhindern.
Risikofaktoren für eine Osteoporose sind z.B.:
· Rauchen
· Kalzium – und Vitamin D Mangel
· Untergewicht (BMI Faktor unter 20)
· Einnahme von knoochenschädigenden Medikamenten (z.B. Antidepressiva, Antiepileptike, Kortison….)
· Krankheiten wie z.B. Diabetes Mellitus Typ 1, Morbus Crohn, Nierenfunktionsstörungen, rheumatoide Arthritis …..
· genetische Faktoren
· Bewegungsmangel
