Arthrose

Unter Arthrose, auch Gelenkverschleiß umgangssprachlich genannt, versteht man einen Gelenkschaden. Dieser wird meist durch Fehlbelastungen verursacht. Aber auch nach angeborenem Knorpeldefekt oder nach Verletzungen kann es zu einem Verschleiß der Gelenke kommen. Mit dem Abbau des Gelenkknorpels beginnt die Arthrose. Anschließend kommt es zu Veränderungen im Knochen, wodurch die Gelenkfläche zerstört wird.

 

Der Betroffene verspürt dann Schmerzen. Diese Schmerzen werden durch feuchte und kalte Witterung, sowie durch Belastung verstärkt. Die von Arthrose betroffenen Gelenke verformen sich zunehmend und werden steif. Es kann auch dazu kommen, dass sich das Gelenk im Endstadium völlig verknöchert.

 

Ein Arztbesuch ist nötig, denn dieser kann durch geeignete Maßnahmen den Prozess verzögern. In ganz besonders schweren Fällen ist allerdings eine Operation notwendig.

 

Prinzipiell kann an jedem Gelenk Arthrose entstehen. Die am meisten betroffenen Gelenke sind:

 

Knie- und Hüftgelenke

Wirbelsäulengelenke

Daumensattelgelenk

Mittelgelenke

Fingerendgelenke

 

 

Je älter man wird, umso mehr steigt das Risiko an Arthrose zu erkranken. In der Altersklasse der 20jährigen leiden nur etwa 4 Prozent unter Arthrose. Dagegen können ab dem 70igsten Lebensjahr mehr als 80 Prozent aller Menschen an Arthrose erkrankt sein. Frauen sind hier häufiger betroffen als Männer.