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Gute Motorenöle
Das Lebenselixier vieler Maschinen sind die Schmierstoffe. Ohne diese Zusätze erhöhen sich die Reibungskräfte im Inneren und ein Temperaturtransport ist nicht ordnungsgemäß möglich. Demnach sorgen vor allem Öle in Kraftfahrzeugen für den sicheren und dauerhaften Betrieb. Die Wahl des richtigen Öles sollte deshalb nach Herstellerangaben erfolgen. Dennoch können bessere Motorenöle für eine Steigerung der Leistung und der Einsparung von Kraftstoff sorgen. Wer hohe Ansprüche an sein Fahrzeug oder auch an seine Maschine stellt, sollte deshalb nicht am falschen Ende sparen.
Das Kontrollieren des Ölpegels ist für viele Autofahrer eine Qual, dabei dauert es nicht einmal fünf Minuten und kann den Motor im Extremfall vor einem kapitalen Motorschaden schützen. Die Kontrolle erfolgt nach Abstellen des Fahrzeugs, allerdings nicht direkt und schon gar nicht bei laufendem Motor. Der Grund dafür liegt zum einen darin, dass das Motoröl erstmal zurück aus dem Motor in die Ölwanne fließen muss. Dies dauert in der Regel rund zwei bis drei Minuten. Der andere Punkt ist die Gefahr, dass man bei laufendem Motor an bewegliche Teile kommt. Eine Berührung des laufenden Zahnriemens kann zu sehr schweren Verletzungen führen.
Im Handbuch steht die entsprechende Normvorgabe, die über einen korrekten Füllstand informiert. Dieser Füllstand ist wiederum am Ölmessstab abzulesen. Liegt der abgelesene Wert unter dem Minimum, muss Öl nach gefüllt werden. Auch hier muss auf die Vorgaben des Herstellers und die verwendete Viskosität geachtet werden. Ein zu hoher Füllstand ist ebenfalls gefährlich für den Motor, da dieser dann zum so genannten Planschen neigt und regelrecht ertrinkt.
Wenn der Ölwechsel ansteht, sollte man sich vorab im Fachhandel informieren. Bei vielen Fahrzeugen ist es sinnvoll, auf bessere Motorenöle von Markenherstellern umzusteigen. Schließlich sorgt man somit für einen leichteren Lauf des Motors, eine Verringerung des Verschleißes und eine Einsparung des Kraftstoffes. Hauptsächlich kommt dies bei kalten Temperaturen zum Tragen, denn dünneres Öl kommt auch bei kalten Temperaturen schnell an die Orte, wo es gebraucht wird. Des Weiteren sind Hochleistungsöle für eine geringere Reibung verantwortlich und reduzieren die Gefahr des Ölfilmabrisses.
Auch wenn die Investition in bessere Motorenöle nur ungern wahrgenommen wird, tut man seinem Fahrzeug oder seiner Maschine mit Verbrennungsmotor etwas Gutes. Für Fahrer mit einem aggressiven Fahrprofil, die gerne das Maximale aus ihrem Fahrzeug holen, sei noch mal gesagt, dass die Investition in ein hochwertiges Motorenöl wie eine Lebensversicherung für den Motor gesehen werden kann. Wer pro Jahr viele Kaltstarts hinlegt und vielleicht in der entsprechenden Region wohnt, sollte ebenfalls nicht am Öl sparen.

