Letzte Kommentare

21.01.2012 08:38 Alter 122 Tage Rubrik: Wirtschaft_D 92

Kramp-Karrenbauer will keine Bundesratsinitiative zu Mindestlohn

Die saarländische Regierungschefin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat einer Bundesratsinitiative des Saarlandes für einen gesetzlichen Mindestlohn eine klare Absage erteilt. "Ich halte nichts von Schauanträgen. Für die CDU gilt der Vorrang der Tarifpolitik", sagte die Ministerpräsidentin in einem Interview des Nachrichtenmagazins "Focus". Die SPD hatte den Wunsch nach einer solchen Initiative in den Sondierungsgesprächen gegenüber der CDU geäußert. Dennoch strebe Kramp-Karrenbauer nach einer Neuwahl eine große Koalition an. Die Divergenzen seien nicht "unüberwindbar". Die Neuwahl im Saarland bezeichnete Kramp-Karrenbauer als eine Frage der Glaubwürdigkeit. "Ich kann nicht eine Koalition wegen Instabilität beenden und dann mit Blick auf die nächste sagen: Für die kommenden anderthalb Jahre machen wir gar nichts." Sie sei schließlich mit der SPD einig gewesen, "dass eine stabile Regierung die Legitimation für fünf Jahre braucht". Ob sie als Ministerin auch in ein von ihrem SPD-Konkurrenten Heiko Maas geführtes Kabinett eintreten könnte, ließ Kramp-Karrenbauer offen: "Es geht nicht um die Frage, was aus mir wird." Sie sei jedenfalls mit sich bei der Entscheidung für eine Auflösung der Jamaika-Koalition im Reinen gewesen. "Zwischen Weihnachten und Neujahr habe ich mich sehr intensiv mit der Frage auseinandergesetzt." Es sei ihr klar gewesen, das Risiko einzugehen, "am Ende vielleicht nicht mehr Ministerpräsidentin zu sein". Den Rauswurf der FDP aus ihrem Kabinett sieht Kramp-Karrenbauer nicht als Modellfall. Dies habe "nichts mit den Liberalen im Bund, in anderen Ländern oder auch in Stadt- oder Gemeinderäten zu tun", betonte sie. Das Führungspersonal der FDP im Land sei aber "in einem indiskutablen Zustand" gewesen. "Es gibt den Punkt, an dem es nichts mehr zu moderieren gibt." Sie berichtete, sich mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) über das Ende der Koalition ausgetauscht zu haben. "Letztendlich musste ich aber als Ministerpräsidentin und CDU-Landesvorsitzende entscheiden und mich meiner Verantwortung stellen."


Wie fühlst du dich bei dieser Nachricht ? Stimme ab!


schrecklich

langweilig

erfreulich

lustig

interessant

traurig

schön

ärgerlich

Auswertung:

Zeige diese News deinen Freunden auf Facebook:

Du suchst nach anderen Informationen?

Dann gib deinen Suchbegriff einfach hier ein:

Einen Kommentar schreiben

smile zwinker Big Grins Confused Cool Cry Eek Evil Frown Mad Mr. Green Neutral Razz Redface Rolleyes Sad Surprised


News der gleichen Kategorie

22. Mai 2012 Verzicht auf Kandidatur: Lafontaines Erklärung im Wortlaut 15 Rubrik: Wirtschaft_D

- "Nachdem ich seit über einem Jahr von vielen immer wieder öffentlich aufgefordert worden bin, noch einmal für Spitzenfunktionen der Partei Die Linke zu kandidieren, habe ich am vergangenen Montag dem geschäftsführenden...

22. Mai 2012 Bittencourt erleidet Außenbandanriss 20 Rubrik: Wirtschaft_D

Nachwuchstalent Leonardo Bittencourt steht der deutschen U-19-Nationalmannschaft beim EM-Qualifikationsturnier in Serbien nicht zur Verfügung. Wie der Verband mitteilte, hat sich Bittencourt, der im Sommer vom Zweitligisten...

22. Mai 2012 NRW: Musikkapelle aus Wohnhaus mit Fäkalien überschüttet 17 Rubrik: Wirtschaft_D

- Im nordrhein-westfälischen Alsdorf ist eine Musikkapelle im Rahmen eines Festes am Sonntag von einem Mann aus einem Wohnhaus mit Fäkalien überschüttet worden. Nach Angaben der Polizei traf die "Masse" eine Musikerin. Der...

22. Mai 2012 Rating-Agentur Fitch stuft Japans Kreditwürdigkeit herab 17 Rubrik: Wirtschaft_D

- Die US-Rating-Agentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Japans um eine Note gesenkt. Wie die Agentur am Dienstag mitteilte, wurde die Bonitätsnote um eine Stufe von "AA-" auf "A+" herabgestuft. Zudem wurde der Ausblick auf die...

Stammleser Bestenliste:

cordoba176 1308
carriebradshaw 754
Oricon 726

Das bewegt die Leser:


In Blogs gefunden:

Neuwahl im Saarland Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Nach einem abschließenden VierAugenGespräch erklärten Maas und KrampKarrenbauer Donnerstagabend in Saarbrücken die Vorverhandlungen zwischen Rot und Schwarz für beendet Zusätzlich seien für Koalitionsgespräche zu viele inhaltliche Fragen unklar geblieben etwa in den Bereichen Arbeit Mindestlohn und bei von der SPD geforderten Verbesserungen an den Schulen Die Wahl Icon BundesratVeto angekündigt SPD lehnt PflegeBahr ab

Aktuelle Twittermeldungen: