Letzte Kommentare

26.01.2010 16:16 Alter 2 Jahre Rubrik: Welt_G 181

Sibirische Kältewelle hat Deutschland weiter fest im Griff

26.01.2010 Schnee und eisige Kälte haben Deutschland weiter fest im Griff: In einigen Gegenden in Mecklenburg-Vorpommern sanken die Temperaturen nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) auf Tiefwerte von unter minus 20 Grad - und das bei abnehmender Tendenz. "Es kommt nochmal ein Kältezuschlag", sagte DWD-Meteorologin Dorothea Paetzold. Wegen einer in Richtung Westen wandernden sibirischen Kaltluftwelle könnten die Temperaturen in der Nordhälfte in der kommenden Nacht noch etwas sinken.


Sibirische Kältewelle hat Deutschland weiter fest im Griff ©  Michael Urban



"In Polen haben wir schon minus 30 Grad. Diese Kaltluft ist in Bewegung und kommt zu uns herüber", sagte Meteorologin Paetzold. Am Mittwoch soll es außerdem stürmen und schneien. Kälterekordhalter waren die beiden mecklenburgischen Gemeinden Ueckermünde am Stettiner Haff nahe an der Grenze zu Polen sowie Goldberg südlich von Rostock mit jeweils minus 21 Grad.

Ähnlich kalt wird es in der Nordhälfte wohl erneut. Der DWD rechnet mit Temperaturen von minus acht bis örtlich minus 20 Grad. Außerdem warnen die Meteorologen vor Winterstürmen, die sich allmählich in Richtung Süden ausbreiten und dabei in Verbindung mit kräftigen Schneefällen vor allem nördlich der Mittelgebirge zu Verwehungen und Verkehrsbehinderungen führen können.

Der seit Wochen anhaltende strenge Frost sorgt in Norddeutschland inzwischen für zunehmende Probleme bei der Fluss- und Küstenschifffahrt. Fischkutter und Binnenschiffe sind vielerorts vom Eis eingeschlossen, viele haben notgedrungen ihren Betrieb eingestellt. Auf einigen Kanal- und Flussabschnitten haben die Behörden den Verkehr ganz gestoppt.

Der Januar ist nach vorläufiger Einschätzung des DWD in Deutschland deutlich kälter als im Schnitt üblich, dabei aber weit von historischen Kälterekorden entfernt. Derzeit liege die Durschnittstemperatur des Januar bei etwa minus 3,8 Grad und damit rund drei Grad unter dem langjährigen Schnitt von minus 0,6 Grad, sagte ein DWD-Sprecher. "Das ist schon mehr, aber wir haben schon ganz andere Jahre gehabt." In extrem kalten Jahren wie 1987, 1963 oder den Kriegs- und Nachkriegswintern von 1939/40 und 1946/47 seien die Januar-Durchschnittswerte noch um etliche Grad niedriger gewesen.
© 


Wie fühlst du dich bei dieser Nachricht ? Stimme ab!


schrecklich

langweilig

erfreulich

lustig

interessant

traurig

schön

ärgerlich

Auswertung:

Zeige diese News deinen Freunden auf Facebook:

Du suchst nach anderen Informationen?

Dann gib deinen Suchbegriff einfach hier ein:

Einen Kommentar schreiben

smile zwinker Big Grins Confused Cool Cry Eek Evil Frown Mad Mr. Green Neutral Razz Redface Rolleyes Sad Surprised


News der gleichen Kategorie