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Ex-Bürgermeister Scherf sieht Kirchentag als Werbung für Bremen
ddp_unterhaltung - Bremen (ddp-nrd). Mit dem 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag wird sich Bremen nach Ansicht von Ex-Bürgermeister Henning Scherf (SPD) auch für weitere Großveranstaltungen qualifizieren. «Der Kirchentag ist nur der Anfang», sagte der Alt ...
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ddp_unterhaltung - Bremen (ddp-nrd). Mit dem 32. Deutschen Evangelischen Kirchentag wird sich Bremen nach Ansicht von Ex-Bürgermeister Henning Scherf (SPD) auch für weitere Großveranstaltungen qualifizieren. «Der Kirchentag ist nur der Anfang», sagte der Alt-Bürgermeister im ddp-Interview. «Mit der Veranstaltung beweisen wir bundesweit, wir können das.» Der Kirchentag wird in drei Wochen in Bremen eröffnet. Die Veranstalter erwarten rund 100 000 Teilnehmer aus der ganzen Welt.
Anders als Hannover oder Köln hat Bremen kein Messegelände. Doch darin bestehe ein großer Charme, ist sich Scherf sicher. «Dafür geht es bei uns mittendrin in der Stadt. Wir haben wunderbare öffentliche Plätze.» Die Bremer seien gastfreundlich, vieles sei zu Fuß zu erreichen und auch der maritime Aspekt sei durchaus spannend. So werden zu dem Kirchentag auch zahlreiche Schiffe erwartet. Deutschlands einzige schwimmende Kirche etwa, die «Flusschifferkirche», startet am 1. Mai ihre dreiwöchige Pilgerfahrt von Hamburg durch 17 Städte und acht Bundesländer nach Bremen.
«Es hat Jahre gedauert, bis wir endlich den Zuschlag bekommen haben», sagte Scherf, der sich während seiner Zeit als Präsidiumsmitglied des Kirchentags von 1997 bis 2003 immer wieder für Bremen als Veranstaltungsort für den Kirchentag eingesetzt hatte. Nicht nur der Kirchentag, auch die Bremische Evangelische Kirche als eine der kleinsten deutschen Landeskirchen habe «anfangs große Sorge gehabt, das zu schaffen», sagte der Politiker.
Es sei jedoch eine «wunderbare Gelegenheit» für die Hansestadt eine «neue zusätzliche Qualität» zu zeigen. Die sieben Millionen Euro, die der Kirchentag Bremen koste, seien «gut investiertes Geld«, machte Scherf klar. «Ich kenne nichts, was sich mit dem Kirchentag vergleichen ließe." Er selbst will sich auch aktiv beteiligen. So übernimmt der Alt-Bürgermeister beispielsweise zwei Stadtführungen zum Thema «Versteckte christliche Symbole» und nimmt an mehreren Foren zum Thema «Älterwerden» teil.
(ddp)
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