Künast bedauert Partei-Austritt von Barbara Rütting
- 23.09.2009 Grünen-Fraktionschefin Renate Künast hat den Parteiaustritt der bisherigen bayerischen Grünen-Abgeordneten und Schauspielerin Barbara Rütting bedauert. "Ich bedauere den Austritt von Barbara Rütting sehr. Wir haben gemeinsam und mit vielen anderen immer für den Tierschutz gekämpft", sagte Künast der "Bild"-Zeitung. Rütting hatte ihren Austritt mit einem Video begründet, in dem Künast auf einem Bauernhof beim Töten eines Saiblings gezeigt wird. Die Grünen-Fraktionschefin hatte für eine ARD-Sendung auf dem Hof gearbeitet und dort auch Fische gefangen.
![]() Rütting über Künast entsetzt © Clemens Bilan |
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Rütting sagte der "Bild", sie habe die Szene mit Künast kaum fassen können. "Wie kann Frau Künast so auf einen Fisch einschlagen und solche Qualen verursachen' Für mich war sofort klar: In dieser Partei möchte ich nicht länger Mitglied sein." Die 81-jährige Rütting war 2003 und 2008 in den bayerischen Landtag gewählt worden und durfte als Alterspräsidentin jeweils die Legislaturperiode eröffnen. Im April diesen Jahres gab sie ihr Landtagsmandat allerdings aus Gesundheitsgründen ab.
Ihre Erkrankungen - Rütting erlitt nach eigenen Angaben mehrfache Herz-Kreislauf-Zusammenbrüche - führte sie auch auf Frust angesichts ihrer vergeblichen politischen Bemühungen um mehr Tierschutz zurück. Dabei kritisierte sie auch die Grünen-Landtagsfraktion, die regelmäßig zum Weißwurst-Frühstück einlädt: "Es wird nur gelächelt wenn ich sage: Weißwurst, das sind zermantschte Kuh-Kinder, ihren weinenden Kuhmüttern entrissene lebensfrohe Kälbchen", schrieb sie vor kurzem auf ihrer Homepage.
Vor ihrer Laufbahn als Politikerin und Buchautorin hatte Rütting in den 50er und 60er Jahren große Erfolge als Schauspielerin, sie spielte unter anderem in "Die Geierwally" und "Der Zinker" mit.
© AFP
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CamiloSanchis (Camille Sanchis)
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Liebe Barbara Rütting,
ich möchte gerne Kontakt mit Ihnen aufnehmen. Der Versuch am Wochenende mit Jürgen Fliege in Bad Wörishofen schlug leider fehl. (Ich hatte einer Teilnehmerin einen Brief für Sie mitgegeben). Auch ich träume schon lange davon, das Altsein anders zu gestalten als es bisher in sozialen Angeboten geschieht. Ich bin 66 Jahre und hatte mit Begeisterung Ihr Buch:"Träumen allein genügt nicht" gelesen, als ich bereits meinen Traum im Kopf hatte. Ein direkter Kontakt wäre von mir aus auch möglich. Alles Gute wünscht Ihnen Uta R.