Saarbrücker City braucht ein öffentliches Hallenbad Saarbrücken macht mobil! fordert ein konstruktives Bäderkonzept für...
Saarbrücken, den 27. August 2009. „ Überall werde Schwimmbäder geschlossen, - leider ist auch in Saarbrücken diese Entwicklung zu beobachten. Die Landeshauptstadt fährt das öffentliche Engagement in Sachen Sport, insbesondere Schwimmsport, kontinuierlich und stufenweise seit vielen Jahren zurück. Saarbrücken macht mobil! beobachtet dies mit großer Sorge“, so Natascha Bingenheimer und Henry Schmidt Sprecher der Bürgerinitiative.
„ Schwimmbäder sind angeblich zu teuer, sie rechnen sich nicht im betriebswirtschaftlichen Sinne, den sie erzielen keinen Gewinn. Das führt dazu, dass unsere Kinder nicht mehr schwimmen lernen, weil die Kapazitäten fehlen. Unsere Kinder leiden auch zunehmend an Übergewicht, weil sie sich nicht bewegen. Das alles sind Folgen falscher Weichenstellungen in der Politik.“, so Natascha Bingenheimer weiter.
„Die Situation hat sich dramatisch zugespitzt,“ bestätigt Henry Schmidt, „in der Saarbrücker Innenstadt gibt es kein öffentliches Hallenbad mit Sportbahn, in dem der Bürger zu bezahlbaren Preisen schwimmen gehen kann. Gleichzeitig unterstützt der Steuerzahler aber ein Privatbad mit fast 1 Million Euro jährlich. Das ist absurd. Wir brauchen ein Bad mit tauglichen Sportbecken, in dem Kinder schwimmen lernen und die Erwachsenen trainieren können, und dies zu bezahlbaren Preisen.“
Die Bürgerinitiative: Saarbrücken macht mobil erinnert in an die fortgesetzten Diskussionen der letzten Jahre um das Totobad, um dessen Erhalt ein Verein seit Jahren kämpft.
Die City benötigt ein Hallenbad. Denn übrig geblieben ist für das Zentrum lediglich das am Deutsch- Französischen Garten gelegene Calypso. Das Hallenbad in Altenkessel, so wie das Dudobad in Dudweiler und das Kombibad in Brebach - Fechingen sind jedoch für das Stadtzentrum zu weit entfernt, um den Bedarf an innerstädtischen Wasserflächen zu decken.
„Wir beobachten verstärkt, das sich arme Familien den Besuch im Schwimmbad nicht mehr erlauben“ , bekräftigt Natascha Bingenheimer, die Stadt braucht also öffentliche Bäder mit bezahlbaren Eintrittspreisen und entsprechender technischer Ausstattung. Wir brauchen ein neues konstruktives Bäderkonzept“
Natascha Bingenheimer
Henry Schmidt
bingenheimer@web.de
henrschmi@web.de
Großherzog Friedrich Str. 101
66121 Saarbrücken
0176-52328135
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