Immobilienfachmann Müller neuer IHK-Präsident in Frankfurt
ddp_wirtschaft - Frankfurt/Main (ddp-hes). Der Wiesbadener Immobilienfachmann Mathias Müller ist am späten Mittwochabend in einer Kampfabstimmung zum neuen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt gewählt worden. Die Vollversammlung wäh ...
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ddp_wirtschaft - Frankfurt/Main (ddp-hes). Der Wiesbadener Immobilienfachmann Mathias Müller ist am späten Mittwochabend in einer Kampfabstimmung zum neuen Präsidenten der Industrie- und Handelskammer (IHK) Frankfurt gewählt worden. Die Vollversammlung wählte den bisherigen Vizepräsidenten als Nachfolger von Hans-Joachim Tonnellier, der nicht erneut für das Präsidentenamt kandidiert hatte, teilte die Kammer mit. Müller vereinigte auf sich 48 Stimmen, der ebenfalls kandidierende Vorsitzende der hessischen Einzelhandelsverbandes, Frank Albrecht, bekam 22 Stimmen.
Müller forderte nach seiner Wahl die 89 Mitglieder der Versammlung zur aktiven Zusammenarbeit auf. «Die IHK als Parlament der regionalen Wirtschaft muss einen inhaltlichen Beitrag zu integrierten Entwicklungskonzepten für die Region leisten», betonte der 54-Jährige. Die IHK müsse noch stärker auf die Bedürfnisse der Unternehmen eingehen, indem sie ihre Rolle als aktiver Dienstleister ausbaue und selbstbewusst deren Interessen vertrete.
Der neue IHK-Präsident ist Immobilienberater in Hofheim. Seit 1999 ist er Mitglied der IHK-Vollversammlung und seit 2000 auch Vorsitzender des Ausschusses Immobilienwirtschaft. 2007 wurde er zum Vizepräsidenten gewählt. Er ist verheiratet und hat einen Sohn.
Müllers Kandidatur wurde erst am vergangenen Montag bekannt. Bis dahin galt der Frankfurter Einzelhändler Albrecht als einziger Kandidat für den Posten. Albrecht, der seit mehr als 19 Jahren Vizepräsident der Frankfurter IHK war, gehört dem Präsidium nach seiner Niederlage gegen Müller nun gar nicht mehr an.
Die IHK Frankfurt am Main vertritt die Interessen von rund 90 000 Mitgliedsunternehmen in Frankfurt am Main sowie dem Hochtaunus- und dem Main-Taunus-Kreis. Sie gilt wegen der Wirtschaftskraft ihrer Mitglieder als drittgrößte IHK in Deutschland nach München und Stuttgart.
(ddp)
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