Zeitung: Hinweise auf weitere unreine DNA-Spuren
ddp_unterhaltung - Stuttgart (ddp). In drei weiteren Bundesländern sind nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums kontaminierte Materialen zur Sicherung von DNA-Spuren an Tatorten eingesetzt worden. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am ...
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ddp_unterhaltung - Stuttgart (ddp). In drei weiteren Bundesländern sind nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums kontaminierte Materialen zur Sicherung von DNA-Spuren an Tatorten eingesetzt worden. Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» am Mittwoch weiter berichtet, sollen neben Baden-Württemberg und dem Saarland vermutlich auch Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Hamburg betroffen sein. Ein Sprecher des Landeskriminalamtes in Kiel verwies laut Zeitung auf eine Stellungnahme des Bundeskriminalamtes (BKA), die im Laufe des Tages zu erwarten sei.
Im März war bekanntgeworden, dass die Polizei im Fall des Heilbronner Polizistenmordes und bei Ermittlungen zu zahlreichen anderen Straftaten einem «Phantom» nachgejagt hatte, das es gar nicht gibt. Die an 40 Tatorten sichergestellte DNA-Spur war auf verunreinigte Wattestäbchen zurückzuführen, die bei der Spurensicherung verwendet wurden.
Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU) hatte am Dienstag nach der «Phantom»-Ermittlungspanne mit Experten einen Aktionsplan zur Verbesserung der DNA-Analyse erarbeitet. Die Ergebnisse der Landes-Expertenrunde sollen in die bundesweite Arbeitsgruppe einfließen, die nach der Panne vom BKA eingesetzt wurde.
(ddp)
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CamiloSanchis (Camille Sanchis)