Strecke nach Bahnunfall in Berlin-Karow weiter gesperrt
ddp_unterhaltung - Berlin (ddp-bln). Auch rund 36 Stunden nach dem Bahnunfall in Berlin-Karow mit 24 Verletzten haben die Instandsetzungsarbeiten an der Strecke am Samstagvormittag weiter angedauert. Bei dem Zusammenstoß eines Regionalexpresses mit einem Güterz ...
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ddp_unterhaltung - Berlin (ddp-bln). Auch rund 36 Stunden nach dem Bahnunfall in Berlin-Karow mit 24 Verletzten haben die Instandsetzungsarbeiten an der Strecke am Samstagvormittag weiter angedauert. Bei dem Zusammenstoß eines Regionalexpresses mit einem Güterzug sei eine Weiche stärker beschädigt worden, als zunächst angenommen, sagte ein Bahnsprecher. Es werde voraussichtlich bis zum Nachmittag dauern, bis der Streckenabschnitt zumindest behelfsmäßig befahrbar sei. Probleme bereiteten vor allem die Ersatzteile für die beschädigte Weiche.
Nach Angaben des Sprechers konnten bis auf den Zugführer alle Verletzten mittlerweile das Krankenhaus wieder verlassen. Ein Regionalexpress der Linie 3 war auf seinem Weg von Schwedt nach Berlin im Bereich des Bahnhofs Karow auf einen Güterzug aufgefahren. Bei der Kollision sprangen der Triebwagen und der erste Waggon sowie der letzte Kesselwagen des Güterzuges aus den Schienen. Der Güterzug hatte Flüssiggas geladen. Die Kesselwagen blieben unbeschädigt. Die Ermittlungen zur Unglücksursache dauern an.
Laut Bahn sind die Aufräumarbeiten mittlerweile abgeschlossen. Der Triebwagen und die Waggons seien mit einem Drehkran wieder auf die Gleise gehoben worden. Nun müsse noch die technische Abnahme erfolgen, bevor die Fahrzeuge zumindest in Schrittgeschwindigkeit gefahrlos wegbewegt werden könnten, sagte der Sprecher.
Die Strecke von Stralsund über Angermünde nach Berlin wurde wegen des Unfalls und der Aufräumarbeiten gesperrt. Daher gab es Einschränkungen im Bahnverkehr. Betroffen waren die Linien RE 3 Stralsund/Schwedt-Berlin, die IC-Linie zwischen Berlin und Stralsund sowie die Züge der Linie OE60, die nicht zwischen Lichtenberg und Bernau verkehren konnten. Die Intercitys wurden weiter über Neubrandenburg umgeleitet. Fahrgästen wurde empfohlen, zwischen Berlin-Gesundbrunnen und Bernau die S-Bahn zu nutzen.
(ddp)
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