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Smolensk: Alle Todesopfer von Flugzeugabsturz geborgen
Im russischen Smolensk sind nach dem Flugzeugabsturz, bei dem heute der polnische Präsident Lech Kaczyński ums Leben kam, alle Todesopfer geborgen worden. Das teilte ein Sprecher der Zivilschutzbehörde mit. Unter den 96 Toten befanden sich neben dem Präsidenten und seiner Frau auch hochrangige Mitglieder des Militärs. Als Absturzursache wird ein Fehler des Kapitäns vermutet. Dem Piloten sei wegen dichten Nebels von der Landung auf dem Flughafen von Smolensk abgeraten worden, berichten polnische Medien. Er habe mehrere Landeversuche unternommen, bevor die Maschine abgestürzte. Der russische Staatschef Dmitri Medwedew beauftragte den Ministerpräsidenten Wladimir Putin umgehend mit einer Untersuchungskommission. Kaczyński war mit seiner Delegation auf dem Weg zu einer Gedenkfeier im russischen Katyn. Politiker auf der ganzen Welt äußerten ihr Mitgefühl. "Das ganze deutsche Volk trauert mit den polnischen Nachbarn", sagte Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) und auch die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich "zutiefst bestürzt".
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