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Kritik an Ausrüstung der Soldaten in Afghanistan wächst
06.04.2010 Vor dem Hintergrund der schweren Gefechte am Karfreitag in Afghanistan hat der scheidende Wehrbeauftragte des Bundestags, Reinhold Robbe (SPD), Mängel bei der Ausbildung der Fallschirmjäger kritisiert. Er habe die Fallschirmjäger im niedersächsischen Seedorf anlässlich ihrer Verabschiedung in den Afghanistan-Einsatz besucht, sagte Robbe. Dabei hätten ihn die Soldaten darauf hingewiesen, dass es Defizite bei der Ausbildung gebe. Am Freitag waren bei stundenlangen Gefechten mit Taliban-Kämpfern drei Bundeswehrsoldaten getötet worden.
![]() Bundeswehrsoldat in Afghanistan © Michael Kappeler |
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Robbe sagte der "Bild"-Zeitung , er habe die Defizite bei der Ausbildung auch bei der Vorstellung seines Jahresberichts Mitte März angesprochen. Die Fallschirmjäger hätten ihm etwa erzählt, dass sie während der Ausbildung nicht genügend Fahrzeuge der Typen Dingo und Fennek gehabt hätten. "Da werden beispielsweise Kraftfahrer in den Einsatz geschickt, die erst im Einsatzland richtig an den Fahrzeugen ausgebildet werden", sagte Robbe. Da es an den Fahrzeugen mangele, könnten die Soldaten auch "wichtige Gefechtssituationen" nicht ausreichend üben.
Auch der SPD-Verteidigungsexperte Rainer Arnold bemängelte die Ausrüstung der Soldaten am Hindukusch. Der Bundeswehr fehlten Kampfhubschrauber, sagte der SPD-Politiker der "Leipziger Volkszeitung". Das habe er schon vor Jahresfrist angemahnt. "Es wäre wünschenswert gewesen, wenn der Verteidigungsminister mit unseren Partnern eine Lösung gesucht hätte." Nun sei aber Abhilfe in Sicht, da die Amerikaner bei der geplanten Verstärkung ihres Kontingents in Kundus auch das entsprechende Gerät wie Kampfhubschrauber mitbringen würden.
Die Grünen forderten unterdessen eine Sicherheitsanalyse für den Raum Kundus. Ohne eine solche Bestandsaufnahme gebe es "keine Möglichkeit", die Wirksamkeit des Einsatzes zu beurteilen, sagte Verteidigungsexperte Omid Nouripur der "Frankfurter Rundschau". Die Wirksamkeit des Einsatzes sei wichtig, "um den Afghanen so schnell wir möglich die Verantwortung für die Sicherheit im Land übertragen zu dürfen". Nun sei Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) gefordert.
Am Freitag waren drei Fallschirmjäger aus Seedorf bei stundenlangen Gefechten mit Taliban-Kämpfern in Afghanistan getötet worden. Acht weitere Bundeswehrsoldaten wurden dabei verletzt, vier von ihnen schwer.
© AFP
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Ich finde das überhaupt nicht gut unsere lkeute in das Ausland zu schicken und dann mit schlechter Ausrüstung.!